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Honduras-Urlaub

Honduras-Urlaub - Die Städte Honduras

Hier finden Sie Informationen über Städte in Honduras.

Städte Honduras - Honduranische Städte bei Honduras-Urlaub

Tegucigalpa

Tegucigalpa ist die Hauptstadt von Honduras und mit rund 870.000 Einwohnern auch die größte Stadt des Landes. Sie liegt im südlichen Teil von Honduras in einem Hochbecken am Ufer des Flusses Choluteca auf rund 940 Meter Seehöhe. Bereits vor dem Auftauchen der ersten Spanier Mitte des 16. Jahrhunderts war das Gebiet um Tegucigalpa besiedelt, und die Stadt trug auch bereits ihren heutigen Namen. Trotzdem gilt der 29. September 1578 als der offizielle Gründungstag. Zur Zeit der Eroberung durch die Europäer lebte das Volk der Lenka in dem Gebiet. Ihre Sprache ist heute ausgestorben und es ist nur sehr wenig über ihre Kultur bekannt. Nachdem die Spanier in Tegucigalpa Silber fanden, kam die Theorie auf, dass der indigene Name der Stadt „Silberner Berg“ bedeuten könnte. Allerdings ist dies unwahrscheinlich, da die Lenka selbst kein Silber abbauten. Andere Theorien besagen, dass der Name „Platz, an dem sich Menschen“ treffen oder „bunte Steine“ bedeuten könnte. Im 19. Jahrhundert mischten sich zur indigenen und zur europäischen Bevölkerung noch zwei weitere Ethnien: Araber und Chinesen. Diese beiden Bevölkerungsgruppen sind auch heute noch in der Stadt präsent. Die beiden Universitäten von Honduras wurden 1847 und 1978 gegründet. Lange wechselten sich Tegucigalpa und Comayagua als Hauptstadt des unabhängigen Honduras ab. Erst seit dem 30. Oktober 1880 ist Tegucigalpa endgültig die Hauptstadt der Republik Honduras und auch die Hauptstadt der Provinz Francisco Morazán. Um 1930 wurde die Stadt Comayaguela, die auf der anderen Seite des Choluteca-Flusses liegt, eingemeindet. Im 16. Jahrhundert war Tegucigalpa ein wichtiger Ort für den Gold- und Silberabbau. Heute sind die Textil-, Zucker- und Zigarettenindustrie vorherrschend. Im Zentrum der Stadt befinden sich einige alte Kirchen (Kathedrale zu St. Michael, La Merced, Los Dolores-Kirche). Die Kirche zu San Francisco ist das älteste Gebäude der Stadt und stammt wahrscheinlich von 1590. Der Park La Leona bietet eine schöne Aussicht auf die Altstadt. In der Calle Mendiete befindet sich das Geburtshaus von Francisco Morazán, einem honduranischen Nationalhelden, der von 1830 bis 1840 Präsident von Zentral-Amerika war. Er setzte sich für freie Wahlen und öffentliche Schulbildung ein, bevor er 1842 erschossen wurde. Das Villa Royal National-Museum beherbergt eine Sammlung präkolumbischer Exponate und unter anderem auch einige Oldtimer, die früher von honduranischen Diktatoren benutzt wurden. Tegucigalpa ist eine der wenigen Hauptstädte der Welt ohne Eisenbahn.


San Pedro Sula

San Pedro Sula ist nach Tegucigalpa die zweitgrößte Stadt in Honduras mit etwa einer Million Einwohnern (mit Agglomeration). San Pedro Sula ist das industrielle Zentrum von Honduras und ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes, etwa 40 km von der Karibikküste entfernt auf einer Höhe von etwa 70 m über NN. San Pedro Sula erstreckt sich im weiten Tal Valle de Sula und ist die Hauptstadt des Departamentos Cortés. In der Nähe San Pedros befinden sich die Maya-Ruinen von Copán, der Nebelwald mit dem Pulhapanzak Wasserfall und der Lago de Yojoa, dem größten natürlichen See in Honduras. Ebenfalls in geringer Entfernung sind die Orte Puerto Cortés und Omoa mit ihren langgezogenen Stränden. Etwa eine Stunde Fahrzeit benötigt man nach Tela, der Heimat der Garifuna. Die Garifuna sind eine an den Küsten von Belize, Honduras und Nicaragua lebende Volksgruppe, die von afrikanischen Sklaven abstammt und sich bis heute eine eigene Kultur und Sprache bewahrt hat. Ein Muss für jeden, der einen längeren Aufenthalt in Honduras plant, sind die Bay Islands. Tagsüber ist San Pedro eine lebhafte Stadt und der Zentralpark ist der wichtigste Anlaufpunkt mit umfangreichen Einkaufsmöglichkeiten. Sieben Buslinien fahren fast das gesamte Stadtgebiet ab, allerdings kann man keine geregelten Abfahrtzeiten oder Fahrpläne erwarten. Kleinbusse fahren die gleichen Routen ab. Gerade für Touristen, die nur wenig Zeit in San Pedro verbringen, sind diese Fortbewegungsmittel nicht sonderlich empfehlenswert, da man von außen nur selten erkennen kann, welche Route die jeweiligen Busse fahren. Zahlreiche Taxis bieten eine günstige Alternative.


La Ceiba

La Ceiba liegt an der Nordküste (Karibikküste) von Honduras. Sie hat über 200.000 Einwohner und gilt als Tor zu den Islas de la Bahía. Der in Honduras geläufige Spruch „Tegucigalpa denkt, San Pedro Sula arbeitet, La Ceiba feiert“ charakterisiert die Stadt sehr gut - gefeiert wird bei jeder Gelegenheit. Der Stadt wird enormes Potential in der Entwicklung des Ökotourismus zugeschrieben - liegt sie doch zwischen mehreren bedeutenden Nationalparks von Honduras (Nationalpark Pico Bonito, Wildtierreservat Cuero y Salado , Meeresreservat Cayos Cochinos). Der Name La Ceiba hat seinen Ursprung in einem riesigen Ceiba-Baum, der nahe dem Strand stand und den Hafenarbeitern und der Bevölkerung Schatten spendete. Die Standard Fruit Company, bedeutendster Bananenexporteur von Honduras, hat ihr administratives Zentrum in der Stadt, ihre Plantagen prägen die Landschaft im Norden von Honduras. Der Aufbau der Stadt ist typisch für eine spanische Kolonialstadt und erfolgt im Rastersystem: Es gibt zwei parallel laufende Hauptstraßen (Avenida San Isidro und Avendida 14 de Julio), die rechtwinklig zum Strand stehen. Die zum Strand parallel laufenden Straßen sind durchnummeriert. Von den Einheimischen wird der Ort Ceibita la bella genannt; übersetzt etwa: „hübsches kleines Ceiba“.


 



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